Aktuelles, Termine & Veranstaltungen

Veranstaltungsreihe im Bereich Gleichstellung bildete wichtigen Brückenschlag

Magdeburg

Am 12. Mai 2026 hat das IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. (AGSA) die dreiteilige Weiterbildungsreihe im Bereich der Gleichstellung abgeschlossen – gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt sowie dem Umweltbundesamt.

In Online- und Präsenzveranstaltungen setzten sich Gleichstellungsbeauftragte und weibliche Führungskräfte beider Verwaltungen mit den Themengebieten „Unbewusste Vorurteile" und „Psychologische Sicherheit" auseinander. Die Veranstaltungsreihe bildete einen wichtigen Brückenschlag zwischen den Bereichen Bildung und Verwaltung.

Das IKOE-Projekt der AGSA befindet sich als „Fachstelle Interkulturelle Öffnung und Kompetenzentwicklung Sachsen-Anhalt“ bis Juni 2026 in seiner vierten Förderphase. Mit Weiterbildungsprogrammen, Vernetzungsarbeit und der Begleitung interkultureller Prozesse trägt das Team zur Förderung einer diskriminierungsfreien und vielfältigen Gesellschaft bei.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Verwaltungen, Bildungsakteuren und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die Schwerpunkte der Projektaktivitäten orientieren sich am Leitbegriff der Interkulturellen Öffnung als Querschnittsaufgabe der Integrationsarbeit und Handlungsfeld des Landesintegrationskonzepts. Die Förderung erfolgt durch den AMIF-Fonds der EU und das Land Sachsen-Anhalt.

Neu für Schulen in Sachsen-Anhalt: IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt hat Fortbildungskatalog „Mental starke Schule durch Vielfaltskompetenz“ entwickelt

Magdeburg

Mit dem neuen Fortbildungskatalog „Mental starke Schule durch Vielfaltskompetenz“ des IKOE-Projekts der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. steht Schulen in Sachsen-Anhalt ab sofort ein starkes und innovatives Workshopangebot zur Verfügung, das Vielfaltskompetenz gezielt mit der Förderung mentaler Gesundheit verbindet. Gerade in Zeiten wachsender psychischer Belastungen von Kindern und Jugendlichen braucht Schule neue Ansätze, um Zugehörigkeit, Sicherheit und ein respektvolles Miteinander aktiv zu stärken.

Die drei aufeinander aufbauenden Workshopmodule „Ich bin okay“, „Du bist okay“ und „Wir sind okay“ begleiten pädagogische Fachkräfte Schritt für Schritt dabei, Schule als mental starken und vielfaltssensiblen Lernort weiterzuentwickeln. Während „Ich bin okay“ die Selbstreflexion und den Blick auf eigene Perspektiven stärkt, sensibilisiert „Du bist okay“ für Diskriminierung und Teilhabebarrieren. Im Workshop „Wir sind okay“ steht schließlich die gemeinsame Gestaltung einer psychologisch sicheren und resilienten Schulgemeinschaft im Mittelpunkt.

Die Workshops verbinden Wissen, persönliche Erfahrung und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den schulischen Alltag. „Mental starke Schule durch Vielfaltskompetenz“ eröffnet damit neue Perspektiven für eine resiliente, solidarische und zukunftsfähige Schulkultur in Sachsen-Anhalt.

Die Angebote des Fortbildungskatalogs richten sich an alle Schulformen sowie an Fachkräfte aus schulnahen und schulangegliederten Einrichtungen.

Die Druckausgabe liegt in Kürze vor.

Zehn Jahre IKOE-Ideenwerkstatt der AGSA: Die 15. Auflage als Jubiläum eines bewährten Formats – viele Erinnerungen und intensiver Austausch im Kloster Drübeck

Magdeburg

Bei der bewährten IKOE-Ideenwerkstatt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) haben Vertretungen der Landkreise und kreisfreien Städte am 23. und 24. April 2026 an die zehnjährige Geschichte der Werkstätten erinnert und sich fachlich intensiv im Koster Drübeck bei Ilsenburg ausgetauscht.

Die IKOE-Ideenwerkstatt ist ein seit 2016 etabliertes Veranstaltungsformat für die Koordinierungsstellen für Integration und Migration der Landkreise und kreisfreien Städte Sachsen-Anhalts. Was einst als Plattform für fachlichen Wissenstransfer und kollegialen Austausch begann, feierte mit der 15. Ausgabe ein besonderes Jubiläum: Fast eine Dekade gemeinsamen Lernens, Vernetzens und Weiterentwickelns liegt hinter den Integrationskoordinator*innen des Landes.

Gleich zum Auftakt begaben sich die Teilnehmenden auf eine „Reise in die Vergangenheit“: anhand von Fotos der Ideenwerkstätten seit 2016 standen Erinnerungen verbunden mit so manch einer humorvollen Anekdote im Mittelpunkt. Eine zentrale Frage bei der 1. IKOE-Ideenwerkstatt lautete: Welche Argumente hast du dafür, dass wir uns in einem halben Jahr wiedertreffen? Und damals wie heute bleiben Punkte wie fachliche Weiterbildung, Strategieentwicklung und ein regelmäßiger kollegialer Austausch bestehen.

Rückblickend auf die vergangenen Werkstätten zeigte sich eine beeindruckende thematische Reise: Von frühen Fragen zum Rollenverständnis der Koordinierungsstellen über Fördermittelakquise und Integrationskonzepte bis hin zu Handlungsfeldern im ländlichen Raum hat das Format stets den Finger am Puls aktueller Herausforderungen gehabt. Die Stimmen der Teilnehmenden sprechen für sich: „Die Ideenwerkstatt war für mich auch in Hinsicht auf das Onboarding als neuer Integrationskoordinator wichtig, denn ich konnte sofort mit den neuen Kollegen in einen Austausch kommen. Hier können Fragen besprochen und kollegial beraten werden“, sagte ein Teilnehmer.

Einig waren sich die Teilnehmenden stets darin, dass die Ideenwerkstatt einen optimalen Austausch der Koordinierungsstellen mit dem Land bietet – ein Rahmen, der auch einen geschützten Raum für internen Austausch biete und professionell moderiert werde. Dieser regelmäßige Austausch sei enorm wichtig und stärke das kollegiale Gefühl. Und an diesem Punkt setzte die 15. Ideenwerkstatt wieder an und bettete kollegiale kommunenübergreifenden Arbeitstische beispielsweise zum Thema des Modellprojektes digitaler Einsatzfinder für Ehrenamtliche im Altmarkkreis Salzwedel in das Programm ein. Darüber hinaus gab es fachliche Workshops und Impulse zu „Resilienz als Schlüsselkompetenz in der Integrationsarbeit“.

Außerdem bildeten Impulsvorträge und Fachgespräche im Austausch mit den Teilnehmenden zum übergreifenden Thema der Arbeitsmarktintegration in Sachsen-Anhalt einen wichtigen Schwerpunkt. Zu Gast waren Koordinatorin Kerstin Mogdans und Koordinator Ingo Faber vom WelcomeCenter Sachsen-Anhalt, Dr. Thomas Kauer vom Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. (Koordinator des IQ Netzwerks Sachsen-Anhalt), die die aktuellen Projektentwicklungen und Initiativen vorstellten. Einen weiteren Impuls gab Constanze Lehmann von der Kommunalen Beschäftigungsagentur Jobcenter Landkreis Harz (KoBa). Sie sprach zu Fragen und Problemen beim Rechtskreiswechsel für ukrainischen Geflüchteten.

Ebenfalls zu Gast bei der Ideenwerkstatt waren Abteilungsleiterin Dr. Kristin Körner sowie Björn Malycha und Aigul Zharylgassova vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Sie informierten unter anderem über eine neue Digitalisierungsplattform, die Evaluation des Landesintegrationskonzepts sowie Aktuelles zum Themenfeld Integration

Bei der Abschlussrunde ging IKOE-Projektleiterin Dr. Katja Michalak auf die aktuelle Situation des IKOE-Projekts ein. Die Koordinatorinnen und Koordinatoren äußerten die dringende Hoffnung, sich auch künftig in solch einer verlässlichen und kontinuierlichen Form regelmäßig treffen zu können.

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