Aktuelles, Termine & Veranstaltungen

Erneut ein Spiegelbild der Vielfalt: IKOE-Projekt setzt Unterstützung der Abteilung Schach/GO des USC Magdeburg fort

Magdeburg

Das IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. setzt ihre bisherige Unterstützung für die vielfältigen Aktivitäten der Schachabteilung des USC fort und schlägt weitere Kapitel auf. So wurde ein Turnier am 30. November 2025 unterstützt. Zivilgesellschaftliche Strukturen nachhaltig festigen, deren Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit verbessern und damit zur positiven Entwicklung der Magdeburger Stadtgesellschaft beitragen – diese Ziele gehören zum Kern des IKOE-Projekts.

Auf den Tischen genau ausgerichtet liegen die Spielbretter und neben jedem Brett steht eine Schachuhr, dazwischen Schachspieler und Schachspielerinnen im Alter von 5 bis 83 Jahre und dazu die Turnierleitung und ehrenamtliche Helfer, die einen reichhaltigen Imbiss-Stand betreuen. Gleich wird das Startsignal für die 3 Turniergruppen unter dem Titel 19. Schnellschach-Neustadt-Open Magdeburg gegeben. Der Wettkampf am 30. November findet in der unteren Mensa der Otto-von-Guericke-Universität statt, organisiert von der Abteilung Schach/GO des USC Magdeburg e.V. und dem SV Rochade 96 Magdeburg mit Unterstützung durch das Studentenwerk Magdeburg. Zu der ganztägigen Veranstaltung an dem Sonntag gehören unter anderem auch der 16. Universitäts-Jugend-Cup und ein Mädchenturnier.

80 Teilnehmende werden registriert, darunter sind 50 Kinder und Jugendliche bzw. 27 Frauen und Mädchen. In ihnen spiegelt sich wie beim Training und bei anderen Schachveranstaltungen musterhaft Vielfalt wider – sie kommen nicht nur aus verschiedenen Bundesländern, sondern auch aus verschiedenen Nationen.

Eltern werden von den Organisatoren aufgefordert, sich mit Tipps und lautstarken Kommentaren an den Brettern, an denen ihre Kinder spielen, zurückzuhalten. Die Regeln erscheinen streng: Ein erster fehlerhafter Zug kann noch korrigiert werden, beim zweiten falschen Zug ist das Spiel verloren. Gespielt wird im Schweizer System; 20 Mädchen zwischen 5 und 16 Jahren haben sich zu ihrem Wettkampf auf eine erhöhte Mensa-Fläche eingefunden. Die anderen Mädchen und Frauen spielen im großen Turnier der Erwachsenen mit.

Beispielsweise hatte das IKOE-Projekt zusammen mit der Abteilung Schach/GO und der Stadtbibliothek Magdeburg bereits am 17. März 2025 eine Veranstaltung unter dem Motto „Schach kennt keine Grenzen – Schach verbindet“ ausgerichtet. Dabei stellte sich die Kinderschachgruppe des USC mit Mädchen und Jungen aus verschiedenen Nationalitäten vor und maß sich mit den zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besuchern im „Spiel der Könige“.

Eine große Rolle spielt die verbindende Wirkung des Schachsports und der Vereinsarbeit im Sinne der Interkulturellen Öffnung auch beim Diversity Journal 2025/1 des IKOE-Projekts. Das Journal trägt den Titel Vereinsarbeit im Fokus: „Schach eröffnet neue Räume – Schach verbindet“. Im Mittelpunkt steht das ehrenamtliche Engagement in der Abteilung Schach/GO des USC. In der Folge der Veranstaltung in der Stadtbibliothek und der Veröffentlichung des Journals wuchs der Bekanntheitsgrad und das Interesse an der Schachabteilung des USC, die ein besonderes Beispiel für die Vielfaltsdimensionen aufweist.

Von Januar 2026 an soll in Zusammenarbeit mit der Magdeburger Stadtbibliothek ein regelmäßiges Schachcafé angeboten werden – für alle Altersgruppen und unabhängig von Herkunft oder Religionszugehörigkeit. Die Bindung an einen Verein ist nicht notwendig. Darüber hinaus plant die Abteilung Schach/GO des USC, ebenfalls ab Januar, in Kooperation mit der Stiftung Evangelische Jugendhilfe Schach für Kids in der Trilingualen Kita anzubieten.

Integrationskonferenz Magdeburg mit Beteiligung des IKOE-Projekts der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Magdeburg

An der Integrationskonferenz Magdeburg 2025 am 28. November im Alten Rathaus der Landeshauptstadt hat sich auch das IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. beteiligt. So gestalteten IKOE-Projektmitarbeiterinnen den Input zum Workshop „Gesellschaftliche Vielfalt als Chance für eine moderne Verwaltung“.

Bei dem Workshop ging es um die Leitfragen, wie gesellschaftliche Vielfalt in der Verwaltung als Arbeitgeberin repräsentiert werden kann und wie eine bedarfsgerechte Gestaltung von Dienstleistungen für vielfältige Zielgruppen gelingen kann.

In dem IKOE-Impulsvortrag wurden unter anderem vielfaltsorientierte Öffnungsprozesse in der öffentlichen Verwaltung erläutert. Eine Rolle dabei spielen beispielsweise eine einfache Sprache oder kultursensible Kommunikation. Der Fokus liegt darauf, sämtliche Vielfaltsdimensionen zu berücksichtigen – also beispielsweise auch die Dimension des Alters und der sozialen Herkunft.

Das IKOE-Projekt ist mit unterschiedlichen Angeboten und Weiterbildungen innerhalb von Verwaltungen aktiv. In dem Workshop wurde von einer Teilnehmerin betont, dass es sehr hilfreich wäre, mehr Schulungen des IKOE-Projekts für Verwaltungen durchzuführen. Zum Programm der Konferenz gehörten insgesamt fünf Workshops.

Bei seinen Vorhaben in Magdeburg orientiert sich das IKOE-Projekt an den Maßgaben der Charta der Vielfalt, der die Stadt in diesem Jahr beigetreten war, sowie am Magdeburger Integrationskonzept. Ziel der Charta ist es, ein deutliches Zeichen für Vielfalt, Toleranz und ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld zu setzen.

  • hier finden Sie eine Pressemitteilung der Stadt im Nachgang der Konferenz
© Landeshauptstadt Magdeburg, Lara Eckstein

IKOE-Projekt der AGSA e.V. bereichert mit inspirierendem Workshop das Aktiv Community Event der Bundeszentrale für politische Bildung

Dessau-Roßlau

Am 16. November 2025 hat das IKOE-Projekt der AGSA e.V. im Rahmen des Aktiv Community Event 2025 der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) einen Workshop zum Thema Inklusive und diversitätssensible Kommunikation und Empowerment durchgeführt.

Eine bewusste und respektvolle Kommunikation bildet das Fundament für gelingende Zusammenarbeit. Doch oft werden Gespräche durch unbewusste Denkmuster, stereotype Wahrnehmungen oder Vorurteile beeinflusst. Im Workshop erhielten die Teilnehmenden Impulse, wie solche unbewussten Mechanismen – sogenannte Unconscious Biases – erkannt und reflektiert werden können.

Durch interaktive Übungen und den Erfahrungsaustausch wurde gemeinsam erarbeitet, wie sprachliche Sensibilität und ein inklusiver Kommunikationsstil im beruflichen Alltag gestärkt werden können.

Der Workshop wurde von IKOE-Projektleiterin Dr. Katja Michalak und Projektmitarbeiter Gavin Theren geleitet. Die Teilnehmendengruppe war bunt gemischt – von Vertreterinnen und Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr München bis hin zu Fachkräften aus der Museumspädagogik in Sachsen und Streetworkern aus Berlin. Diese Vielfalt trug zu einem besonders lebendigen Austausch bei. Teilnehmende beschrieben den Workshop als bereichernd und inspirierend für ihre eigene Arbeit.

Zu dem Aktiv Community Event, das unter dem Motto „25 Jahre. Tausende Projekte. Ein Netzwerk.“ stand, hatte die bpb hatte für den 14. bis 16. November 2025 nach Dessau-Roßlau eingeladen. Ein Höhepunkt des Aktiv-Events war die Preisverleihung im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2024 am 15. November. Ausgezeichnet wurden auch zwei Projekte aus Sachsen-Anhalt.

Zu den Themen des Aktiv-Events gehörten unter anderem der Umgang mit Rechtsextremismus, der Abbau von Vorurteilen über „den Osten“, Zielgruppenarbeit sowie Fragen und Herausforderungen des zivilgesellschaftlichen Engagements. Auf dem Programm des Qualifizierungs- und Vernetzungsangebots standen neben den Workshops auch Vorträge und praxisorientierte Übungen.

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